Achtsamkeit

Vorab sollte klar getrennt werden zwischen Konzentration und Achtsamkeit. Wer sich konzentriert, der zentriert seine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt.

Bei der Achtsamkeit ist die Wahrnehmung entgegengesetzte Ausrichtung, hier ist der Fokus nicht gezielt eingeengt, sondern weit gestellt.

Im Maximalfall ist dann eine weitwinkelartige Aufmerksamkeitseinstellung erreichbar, die in einer umfassenden, klaren und hellwachen Offenheit für die gesamte Fülle der Wahrnehmung besteht.

 

 

Grundlagen der Achtsamkeit

Es gibt vier Grundlagen der Achtsamkeit:

  1. die Achtsamkeit auf den Körper
  2. die Achtsamkeit auf die Gefühle/Empfindungen (Bewertung als wohl, weh oder weder-wohl-noch-weh)
  3. die Achtsamkeit auf den Geist (dessen aktueller Zustand bzw. Veränderungen des Zustands, z. B. abgelenkt, konzentriert, verwirrt)
  4. die Achtsamkeit auf die Geistesobjekte (d. h. alle äußeren und inneren Objekte/Dinge, die im Moment wahrgenommen werden)

Was bringt die Quelle der Achtsamkeit?

  • Ein klares Verständnis bezüglich seiner selbst und hinsichtlich des eigenen Lebens.
  • Zugang zu den eigenen inneren Ressourcen finden und selbstgesteckte Grenzen erweitern
  • Beruhigung und Stabilisierung des Geistes.
  • Negative Emotionen in positive Kanäle lenken.
  • Selbstbestimmter und selbstbewusster handeln
  • Freundlich aber bestimmt Grenzen setzen
  • Impulskontrolle entwickeln: Nicht mehr so oft heftig aufbrausend sein.
  • Mit sich selbst geduldiger und sich besser akzeptieren
  • Mehr Gleichgewicht, Stabilität, Souveränität und Lebensfreude entwickeln und diese auch angesichts schwieriger Situationen oder Lebensumstände behalten.